Die Mütter- und Väterberatung Kanton Bern blickt auf eine über 100-jährige Geschichte zurück.

 


2009: Aus den 26 Bezirken werden vier Regionen gebildet.

1. September: Die Umstrukturierung ist operativ vollzogen. Die Standorte der vier neuen Regionalleitungen sind Bern (Bern–Mittelland), Burgdorf (Emmental–Oberaargau), Spiez (Oberland) und Biel (Jura bernois–Seeland). Mütter- und Väterberatung Kanton Bern tritt mit ihrem neuen Erscheinungsbild an die Öffentlichkeit. Die Angebote sind mittels Kundenbefragung überprüft worden und sollen bis 2011 an die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden angepasst sein. Die Telefonberatungszeiten und Öffnungszeiten der Beratungsstellen werden ab sofort im ganzen Kanton vereinheitlicht.

 


2008: Zusammenschluss der 26 Trägerschaften in einen neuen Verein.

1. Juli: Zusammenschluss der 26 Trägerschaften – analog der 26 Bezirke der Mütter- und Väterberatung – in den neuen Verein. 
Es wird eine Geschäftsstelle eingerichtet, die von einer Geschäftsleiterin geführt wird. Die Dienstleistungen werden weiterhin dezentral und flächendeckend angeboten, jedoch zentral gesteuert. Alle 90 Mitarbeitenden werden übernommen und bis zur Einsetzung der Regionalleitungen von der Geschäftsleitung geführt. Erste Vereinheitlichungen der Anstellungsbedingungen sind vorgenommen.
24. Juni: Der neue «Verein Mütter- und Väterberatung Kanton Bern» wird gegründet. 

 


2006: Die Finanzierung wechselt von den Gemeinden zur kantonalen Gesundheits- und Fürsorgedirektion (GEF).

Die Leistungen werden definitiv von der Verordnung über die Angebote der sozialen Integration gesteuert. Die Abgeltung wird mit Leistungsverträgen zwischen den 26 Trägerschaften und der GEF geregelt.

 


2000: Der kantonale Dachverband MVB BE wird gegründet.

Das Ziel ist es, den Austausch unter den Trägerschaften zu fördern, die eigene Identität der Mütter- und Väterberatung zu stärken und in der Öffentlichkeit als wichtige, eigenständige Partnerin im Sozial- und Gesundheitsbereich wahrgenommen zu werden.

 


1997: Die Gesundheits- und Fürsorgedirektion GEF lanciert das Projekt IÜF.

Das Projekt «Integrale Überprüfung des Fürsorgewesens» IÜF dient der Vorbereitung des neuen Sozialhilfegesetzes. Innerhalb der 26 Trägerorganisationen folgen erste Koordinationen. Das neue Sozialhilfegesetz ordnet Zuständigkeiten und Geldflüsse neu und führt leistungsbezogene Abgeltungssysteme ein. Um die in den Beratungen geleistete Arbeit belegen zu können, werden Daten nach Vorlagen des AGMV / SVM erfasst.

 


1908: Der Verein für Säuglingsfürsorge der Stadt Bern wird gegründet.

1911 folgen Biel, wenig später Thun. In den ersten Bieler Vereinsstatuten wird als Gründungszweck auch der Schutz der Frauen in Biel und Umgebung genannt: «Finanzielle Unterstützung (...), Schutz der Kinder vor Ausbeutung, Misshandlung und Verwahrlosung und Schutz gefährdeter Frauen nach der Entbindung (…).» In der Folge entstehen 26 meist privatrechtliche Trägerschaften, die flächendeckend im ganzen Kanton Bern unentgeltlich Beratungen anbieten. Ende der 1990er-Jahre sind total ca. 80 Mütter- und Väterberaterinnen in 40 Vollzeitstellen angestellt. Die Arbeitsbedingungen und Reglemente sind von Verein zu Verein verschieden. Die Finanzierung erfolgt durch lastenausgleichsberechtigte «Pro-Kopf-Beiträge» der Gemeinden und durch Spenden.

 

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