Für Eltern, die Unterstützung benötigen, um ihre Erziehungsaufgaben
wahrnehmen zu können.


Die «vertiefenden Gespräche» sind ein zentrales Element der «Einschätzungshilfe», um eine gute Kooperation zwischen Eltern und dem beteiligten Helfernetz sicherzustellen sowie mit den Eltern, dem Risiko angemessene spezifische Hilfestellung zu definieren. So kennen die Eltern Einschätzung und Bewertung der familiären Risikofaktoren, den daraus abgeleiteten Veränderungsbedarf sowie die möglichen weiterführenden Hilfen für Kind und/oder Eltern.

Im Zentrum des Beratungsprozesses stehen stets das Wohl und die Förderung einer altersgerechten Entfaltung des Kindes sowie Kooperationsbereitschaft und die Kooperationsfähigkeit der Eltern. Dabei sind die  Eltern gleichwertige und verantwortliche Partner.

Die Beratung findet innerhalb von 7 bis 21 Tagen nach dem Triage-Gespräch statt oder zu einem von den Eltern gewählten Zeitpunkt. Die Eltern bestimmen auch den Ort: In Ihrer Institution, auf der Beratungsstelle der Mütter- und Väterberatung oder bei ihnen zuhause – falls nötig mit Übersetzung.

Können Eltern bei einer möglichen Gefährdung des Kindeswohl nicht von sich aus Abhilfe schaffen, d.h. sie können ihren Erziehungsaufgaben nicht gerecht werden oder sind nicht in der Lage zu kooperieren, so wird mit den Beteiligten eine Gefährdungsmeldung an die KESB eingeleitet. Dabei wird gemäss dem Grundsatz der Verhältnismässigkeit gehandelt.

Dieses Angebot ist kostenlos.
   

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