Häufig gestellte Fragen – unsere Antworten
Wir haben die häufigsten Fragen (FAQ) zusammengestellt, die Sie interessieren könnten.
- Aggression(1)
- Essen(2)
- Familienleben(3)
- Gehorchen und Sicherheit(1)
- Handling(2)
- Krankheiten(2)
- Lagerung(1)
- Pflege(2)
- Sauberkeitserziehung(3)
- Schlafen(5)
- Spiel und Bewegung(3)
- Sprachentwicklung(2)
- Stillen(3)
- Trotzen(1)
- Überforderung im Alltag(1)
Wie viel Schlaf braucht mein 2-jähriges Kind?
Dafür gibt es keine feste Regel, da Kinder unterschiedliche Schlafbedürfnisse haben. Wenn Ihr Kind am Abend problemlos einschläft, nachts durchschläft und einen Mittagsschlaf macht, scheint es sein Schlafbedürfnis gut zu spüren.
Sollten Sie unsicher über die Schlafdauer Ihres Kindes sein, bieten wir Ihnen die Möglichkeit, ein Schlafprotokoll zu führen und dieses zusammen mit der Mütterberaterin Ihrer Region auszuwerten. Mit dieser Methode erhalten Sie Klarheit über die Tag-/Nachtstruktur Ihres Kindes und lernen seine Bedürfnisse besser kennen.
Wie lange braucht ein Kind den Mittagsschlaf?
Das ist sehr verschieden. Solange Ihr Kind abends problemlos einschläft, lassen Sie ihm den Mittagsschlaf; wenn nicht, lassen Sie ihn versuchsweise weg. Möglicherweise schläft Ihr Kind mittags vorübergehend noch zwei- bis dreimal wöchentlich, bis der Mittagsschlaf ganz wegfällt.
Wie gestalte ich die Mittagspause ohne Schlaf?
Erklären Sie Ihrem Kind, dass Sie nach dem Mittag eine halbe Stunde Ruhe brauchen und es sich in dieser Zeit in seinem Zimmer aufhält.
Anfänglich braucht es etwas Geduld, bis das Kind versteht, was Sie von ihm verlangen. Wenn Sie die Pause regelmässig durchführen, entwickelt sich daraus eine selbstverständliche Gewohnheit. Da ein Kind in diesem Alter noch keine Zeitvorstellung von einer halben Stunde hat, hilft ein Küchenwecker. Spezielle Spielsachen aus der Ludothek oder Bilderbücher und Kassetten aus der Bibliothek können Ihr Kind motivieren, sich so lange selbst zu beschäftigen. Wichtig ist, dass die Pause klar beendet wird und dass Sie Ihr Kind bei positivem Verhalten loben.
Mein Baby schläft abends nur in meinen Armen ein – wie kann ich bewirken, dass es in seinem Bett ein- und durchschläft?
Während der ersten Monate ist dies völlig normal, weil Babys sehr viel Nähe und Geborgenheit brauchen. Abends und beim Einschlafen sind sie oft unruhig und möchten nicht alleine sein. Solange es für Sie stimmt, können Sie Ihr Kind mit sich herumtragen , auch dann, wenn es nicht weint.Ein Tragetuch kann dabei unterstützend sein.
Versuchen Sie vorerst, Ihr Kind tagsüber für kurze Momente und später zum Schlafen wach in sein eigenes Bettchen zu legen, damit es sich an die neue Umgebung gewöhnen kann. Je wohler es sich fühlt, desto besser gelingt es ihm, alleine einzuschlafen.
Auch ein Abendritual kann Ihrem Kind helfen, alleine einzuschlafen.
Ein Baby darf auch ein paar Minuten weinen, bis es einschlafen kann. Lassen Sie Ihr Kind aber nur kurz alleine, damit es keine Verlassenheitsängste entwickelt.
Gerne besprechen wir Ihre individuelle Situation mit Ihnen in der Mütter- und Väterberatung.
Mein 3½-jähriges Kind schreit nachts oft, ist nicht ansprechbar und lässt sich nicht beruhigen – was kann ich tun?
Beginnt Ihr Kind Mitten in der Nacht plötzlich zu schreien, lässt sich nicht ganz wecken und schlägt um sich, wenn Sie es beruhigen wollen, handelt es sich wahrscheinlich um den sogenannten Nachtschreck (Pavor nocturnus).
Bleiben Sie in der Nähe des Kindes und schauen Sie, dass es sich nicht verletzen kann. Ein Nachtschreck dauert meist 5–15 (für die Eltern lange) Minuten. Das Aufwachen geschieht abrupt. Das Kind beruhigt sich schnell, fühlt sich müde und schläft bald wieder ein.
Der Nachtschreck gehört zum normalen Schlafverhalten eines 2-bis 5-jährigen Kindes und ist keine Verhaltensauffälligkeit und kein Grund zur Sorge.
Wenn das Kind schreit und sich aber von Ihnen beruhigen lässt, hatte es eher einen Albtraum und ist dadurch verängstigt. In diesem Fall ist es wichtig, ruhig zu bleiben, zu trösten und Geborgenheit zu vermitteln. Je nach Sprachvermögen kann Ihnen Ihr Kind vielleicht schon sagen, wovor es sich fürchtete und Sie können mit ihm für den schlechten Traum ein gutes Ende erfinden.
Ein ruhiges, immer gleich ablaufendes Abendritual vermittelt Ihrem Kind Sicherheit und Geborgenheit. Lassen Sie es abends nicht fernsehen. Vermeiden Sie vor dem zu Bett gehen Eindrücke, die das Kind aufwühlen, verängstigen oder sonst wie belasten.

